Gekaufte Wähler: Wenn dysfunktionale Eliten mit Steuergeldern ihre Herrschaft sichern wollen

vor etwa 2 Monaten

Gekaufte Wähler: Wenn dysfunktionale Eliten mit Steuergeldern ihre Herrschaft sichern wollen
Bildquelle: Tichys Einblick

Täglich demonstrieren uns inzwischen die herrschenden Eliten mit der ihnen eigenen Selbstgerechtigkeit, dass in ihrer Anschauung sich die Welt teilt in „die da unten“ und „die hier oben“. Oder wie sie vor den Spiegeln Neu-Versailles auch gern sagen: in „die Menschen da draußen“ und „wir, die Politik, die demokratischen Politiker“.

Mit dem Attribut „demokratisch“ ist es allerdings vertrackt. Die herrschenden Eliten haben inzwischen ein Kartell zur Abschaffung Deutschlands gebildet, das über die Parteigrenzen hinweg funktioniert, zumindest gewährleisten soll, dass Wahlen nichts ändern, weil man ohnehin nur eine schwarze, grüne, rote oder eben rote Filiale der Brandmauereinheitspartei wählt. Und weil Kartell oder Brandmauereinheitspartei übel klingen, haben ihre hochbezahlten politischen Verpackungsgaukler die ganze Mogelei „Unsere Demokratie“ genannt.

Zunehmend gleichen sich die Parteien einander an, vor allem richtet sich die Union nach links aus. Was man unter demokratischer Mitte zu verstehen hat, haben Stalin und Ulbricht in der „Volksfront“ und der „Volksdemokratie“ katechisiert. Die Unterschiedlichkeit der Parteien sind nur Sprenkel für die Drosseln, Geklapper fürs Volk, Eskamotage der dysfunktionalen Eliten, „der da oben“ für „die da unten“. Oder wie sie so gern so demokratisch sagen: „für die da draußen“, denen man mal wieder zu erklären hat, was sie zu denken haben.

Bleibt nur das wachsende Problem, dass eine Partei, die nicht hinter der Brandmauer tanzt und feiert, immer mehr Zuspruch bekommt. Da hilft weder eine geistlose Broschüre aus dem Konrad-Adenauer-Haus, die das Niveau Staatsbürgerkunde neunte Klasse hat, noch die schon zum Ritual erstarrten Beschimpfungen der AfD von Funktionären der Union, die sich dabei so unendlich kleinmachen – und denen man plötzlich ansieht, dass in dem teuren Anzug doch nur ein kleiner Parteisoldat steckt.

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