Was ist zu tun gegen den radikalen, politischen, militanten Islam auf den Straßen der westlichen Welt? Und sind Juden oder auch Andersdenkende noch sicher auf diesen Straßen? Diese Fragen stehen im Raum, auch beim nun begonnenen Berliner Prozess gegen Mustafa A., Sohn palästinensischer Eltern aus dem Libanon, dem Gewalt als das passende Mittel im politischen Meinungskampf erschien.
An einem Abend im Februar 2024 hatte er den jüdischen Studenten Lahav Shapira vor einer Bar in Berlin-Mitte angegriffen, ihn zu Boden geschlagen und ihm dann noch ins Gesicht getreten. Mustafa A. ist Hobbykampfsportler und hatte keine Bedenken, diese Erfahrung einzusetzen. Ein Zeuge glaubt, dass A. „das, was er vor sich hatte, vernichten“ wollte.
Uneinigkeit besteht über die Details kurz vor dem Angriff. Während Shapira schildert, der Angriff sei für ihn unvermittelt und unerwartet erfolgt, gibt es andere Schilderungen, die von einem vorausgehenden „Streit“ sprechen, wieder andere sprechen von einem „einseitigen, bereits aggressiven Ansprechen“ Shapiras durch A. Shapira sagt, er habe keine Zeit gehabt, auf A.s Vorhaltungen zu reagieren.
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