Die Berliner Polizei hat kaum noch Zeit für ihre Kernaufgabe: die Verbrechensbekämpfung. Wegen fehlender Beamter werden selbst erfahrene Kripofahnder, Streifenpolizisten und Spezialkräfte für Aufgaben abgezogen, die die Gewerkschaft der Polizei für überflüssig hält.
Polizisten, die entlaufene Tiere jagen und Schornsteinfeger hereinlassen, haben keine Zeit, sich um Körperverletzung, Diebstahl und Mord zu kümmern, das ist unumstritten. Nun schlägt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Alarm ob der immer größer werdenden Aufgabenflut in diesem Bereich.
„Es ist sinnfrei, immer nur nach mehr Personal zu rufen, denn wir sehen seit mehreren Jahren, dass wir die Menschen nicht in der Anzahl finden, wie wir sie brauchen, um neben dem wachsenden Aufgabenspektrum auch noch alle politischen Wünsche zu erfüllen. Deshalb reden wir in nahezu jedem Gespräch über das, was Polizeiarbeit im Kern darstellt und das, was wir als Mutti für alles seit Jahren obendrauf leisten. Wir können so nicht weitermachen, denn Überstunden und dauerhafte Belastung gehen auf Kosten der Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen, Extrawürste wie Fahrradstreifen oder mobile Wachen zu Lasten der Inneren Sicherheit. Wir brauchen integrierte Lösungen und kein Zerpflücken bewährter Strukturen“, so GdP-Landeschef Stephan Weh in einer Pressemitteilung.
🔴 LIVESTREAM von OE24.TV










