Die Berliner Linke plant, Studenten und Auszubildende künftig bei älteren Menschen einzuquartieren. Das berichtet die Berliner Morgenpost. Senioren sollen mit finanziellen Anreizen motiviert werden, junge Menschen in ihren Wohnungen aufzunehmen. Nach Darstellung der Linken wäre dies für alle Beteiligten positiv.
Der wohnungspolitische Sprecher Niklas Schenker bezeichnete die derzeitigen Mieten für Apartments junger Leute, die bei bis zu 29 Euro pro Quadratmeter liegen, als „Wucher“. Die Partei fordert eine Mietbegrenzung für die oft sehr teuren Apartments von Studenten und Azubis. Die Pläne wurden auf der Fraktionsklausur der Linken in Leipzig vorgestellt.
Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 wurde die Linke in Berlin mit 19,9 Prozent der Zweitstimmen stärkste Partei. Bei der Abgeordnetenhauswahl im kommenden Jahr könnte sie ähnlich stark abschneiden: Laut Infratest dimap liegt sie derzeit bei 19 Prozent und wäre damit bereits zweitstärkste Kraft hinter der CDU. Rot-Rot-Grün käme demnach auf eine Mehrheit, Berlin droht damit ein Bürgermeister der Linkpartei
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