Donnerstagabend, gegen 19.30 Uhr, S46 Richtung Berlin, Höhe Bahnhof Wildau: Eine Überzahl von zwölf Männern belästigt zwei junge Frauen. Ein 39-Jähriger Mann fordert die Gruppe auf, damit aufzuhören. Daraufhin schlagen mehrere aus der Gruppe auf ihn ein. Der Mann steigt später am Treptower Park aus, ruft erst von zu Hause den Notruf, erleidet Gesichtsfrakturen und muss ins Krankenhaus. Die Bundespolizei sicherte Videoaufnahmen und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Die belästigten Frauen und weitere Zeugen werden gesucht. Zu den Angreifern machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.
Das ist der Zustand dieses Landes in einer einzigen Szene. Frauen werden in einem Zug bedrängt, ein Mann tut noch, was einmal als selbstverständlich galt, und wird dafür krankenhausreif geprügelt. Genau so sieht ein Staat aus, der seine Bürger mit Phrasen über Haltung, Respekt und Zivilcourage volllabert, sie im Ernstfall aber schutzlos stehenlässt. Und falls Täter mal gefasst werden, setzt man sie kurze Zeit später eh wieder auf freien Fuß oder belegt sie mit einer Larifari-Du-Du-Du Strafe. Die Lehre aus solchen Fällen ist für jeden normal denkenden Menschen brutal einfach: Nicht der Täter trägt das größte Risiko, sondern derjenige, der noch Anstand zeigt.
Jetzt wäre wieder einmal DIE Gelegenheit für das ganze linke und grüne losschreiende Frauenmilieu, das sonst bei jedem ideologisch passenden Anlass hysterisch kreischt, heult, moralisiert und mit hochgerecktem Zeigefinger durchs Land zieht wie im Spiegel-Fernandes-HateAid-Plot. Jetzt müssten sie auf allen Kanälen toben. Genau jetzt müssten sie von patriarchaler kulturfremder, ganz konkreter frauenfeindlicher Gewalt, von Schutzräumen, von strukturellem Versagen, von Bedrohung reden. Jetzt müsste Claudia Roth weinen, „weil da so viel Schmerz war“. Tut sie aber nicht. Hier müßte Max Raabe das „Blut in die Füße rutschen“. Tut es aber nicht. Saskia Esken ein Schild hochhalten. Luisa Neubauer mit großer Betroffenheitsgeste in ein Mikro sprechen. Aber sie tun es alle nicht. Wieder und wieder nicht. Sie halten wieder brüllend laut ihre Klappen. Und sie tun das, weil reale Belästigung realer Frauen sie genau dann nicht interessiert, wenn der Fall politisch falsch riecht und ihre Lieblingsklientel in den Fokus rückt. Zur Hölle sollen sie fahren.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










