Bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Berliner Senats zum islamistischen Terroranschlag auf den Berliner CSD verkündete der Regierende Bürgermeister Kai Wegner am Dienstag: „Ja, Berlin ist eine sichere Stadt.“ Gleichzeitig betonte er: „Wir sollten uns nicht spalten lassen.“
Zu Beginn seiner Ausführungen übte Wegner Medienkritik. „Es gibt genug Verunsicherung“, betonte er. Spekulationen und Gerüchte seien „nicht immer nur hilfreich“. Das brauche man nicht – die Lage werde dadurch nicht besser. Zugleich betonte er, es gebe immer noch viele ungeklärte Fragen.
Die Tat nannte er einen „schrecklichen Anschlag auf die Art und Weise unseres Zusammenlebens“. Sobald alle Fragen geklärt seien, müsse man die richtigen Schlüsse ziehen, damit so etwas nicht passieren könne. „Sie kennen Zahlen – die Zahlen, die bundesweit auch bekannt sind, wie viele Gefährder es in Deutschland. Es wird schlichtweg nicht möglich sein, diese Gefährder 24/7 zu kontrollieren“ – zumindest nicht durch Polizisten. Deshalb bräuchte es neue Formen, wie man Gefährder stärker in den Blick nehmen könnte – so müsse man die Maßnahme einer „Fußfessel für Gefährder“ diskutieren.
ANSCHLAG AUF CSD: Treueschwur auf den IS! Polizei findet Bekennervideo von Todesfahrer | LIVE










