Bei Miosga: Fuest kontra Spahn – „Finanzpolitik wie ‚Nach mir die Sintflut‘“

vor 8 Monaten

Bei Miosga: Fuest kontra Spahn – „Finanzpolitik wie ‚Nach mir die Sintflut‘“
Bildquelle: Tichys Einblick

Glaubt man der Redaktion von Caren Miosga, dann ist die Rente ab 2031 DAS wichtigste Thema der Woche. Weil an diesem Streit – mal wieder – die Koalition zerbrechen könnte. Nicht der linke Terror-Mob von Gießen, nicht die Hetze auf AfD-Politiker und Journalisten wie von TE, nicht die abstürzende Wirtschaft, nicht die Pleitewelle, die mittlerweile sogar die Kommunen erfasst. Nein, der Koalitionsstreit. Und der Streit innerhalb der CDU mit der „jungen Gruppe“, das sind die Themen. Nimm das, Gebührenzahler!

Dabei sind sich im Kern sogar alle einig: Drei Gäste, eine Meinung, wie so oft. Das jetzt zu beschließende Rentenpaket (die Details ersparen wir Ihnen an dieser Stelle) sei mit Sicherheit nicht die Lösung.

Nur die Art, dies zu beschreiben, unterscheidet sich bei den Dreien. Ökonom Clemens Fuest findet noch die deutlichsten Worte. Schon jetzt eine weitere Mehrbelastung von 120 Milliarden Euro zu beschließen, und dann eine Rentenkommission zwischenzuschalten, die möglicherweise alles wieder rückgängig machen könnte, sei „‘ne Alibifunktion, mit der die Leute beruhigt werden“, denn „es ist falsch, erstmal kräftig in die falsche Richtung zu steuern“. Eva Quadbeck (RND) sagt: „Es ist wie immer: Es wird wahnsinnig teuer.“ Die Koalition und auch die CDU intern würden „handwerklich schlecht“ arbeiten. Vor allem: Niemand achte auf die finanziellen Folgen für die jüngeren Generationen.

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