Bedenkt man, wie oft Karl-Theodor zu Guttenberg schon bei Sandra Maischberger saß, ist es schon verwunderlich, dass sie ihn niemals auch nur ansatzweise zu Jeffrey Epstein befragt hat. Immerhin zahlte seine damalige Ehefrau Stephanie zu Guttenberg (jetzt wieder von Bismarck-Schönhausen) während der Ehezeit (2000-2025) sogar mit zwei Kreditkarten, die über Epstein-Konten abgerechnet wurden (EFTA01352829, Seite 2, Zeilen 6 und 30).
Doch auch heute ist der ehemalige Doktor, ehemalige Verteidigungsminister und jetzige Privatmann Guttenberg (er verlor seinen Doktortitel 2011 wegen Plagiierens, danach sein Amt) ausschließlich als Amerika-Kenner im Studio, der ja dauernd „rüberfliegt“ und dort immer „mit ganz vielen Menschen spricht“ (Maischberger).
Noch dünner sind die Redebeiträge des Alt-Grünen Omid Nouripour. Er schlägt vor, dass die Deutschen den Amerikanern ja nicht unbedingt mit Soldaten an der Straße von Hormus helfen müssten, sondern auch anderweitig ihr Goodwill zeigen könnten, etwa mit „WLAN für Ramstein“. Das meint Nouripour selbstverständlich als Witz, aber die Tatsache, dass er auch im weiteren Verlauf des Gesprächs kein reales Beispiel nennen kann und immer wieder nur vom WLAN für die Air-Base spricht, zeigt, wie tief er in der Thematik steckt. Ein Schlickrutscher im friesischen Wattenmeer wirkt dagegen wie ein Eisbrecher. Sogar Schaumschwafler Guttenberg fällt das auf: „Du kommst irgendwie nicht weg von Deinem WLAN“, ätzt er lachend.
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