Diesen Artikel kann ich schreiben, weil ich eine Frau bin, sonst hieße es wieder, das sei sexistisch. Aber es muss raus: Schon lange hat man sich nicht mehr so sehr für Annalena Baerbock geschämt.
Und das heißt etwas. Denn die frühere grüne Außenministerin hinterließ, als sie sich vergangenes Jahr in einen Spitzenjob nach New York rettete, viel verbrannte Erde. Im Mai 2024 bewerteten laut einer Umfrage mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Deutschen ihre Arbeit als sehr negativ. Die Ampel in Deutschland hat ausgedient, jetzt hat auch Annalena Baerbock freie Fahrt. Und zwar in New York.
Zusammen mit ihren beiden Töchtern, damals 9 und 13 Jahre alt, ist sie nach der Trennung von ihrem Ehemann Daniel Holefleisch in den Big Apple gezogen. Anstatt Baerbock für ihre holprige und in Teilen schädliche Außenpolitik abzuwatschen, hat man sie weggelobt und als Vorsitzende der 80. UN-Vollversammlung ins Spiel gebracht. Die große Frage lautet: Wie konnte das alles passieren?
Jetzt dürfen ihre 724.000 Instagram-Follower dabei zusehen, wie sie, perfekt gestylt, ein Jet-Set-Leben zwischen Staatsfrau und Carrie Bradshaw zelebriert. Glaubwürdig ist das nicht. Im Gegenteil: Gegen Annalena Baerbock wirkt jeder Realitystar authentisch. Irgendwie inszeniert sie mit viel Wirbel: gar nichts. Nicht nur weiß kein Mensch, woraus der Job eigentlich besteht, für den sie jetzt nach Besoldungsgruppe B9 13.000 brutto im Monat bekommt – vom deutschen Steuerzahler finanziert. Es interessiert hierzulande auch die Wenigsten. Also die wenigsten Bürger.
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