Baerbock, Paus, Habeck endlich weg: Das Ende der deutschen Peinlichkeit

vor etwa 1 Jahr

Baerbock, Paus, Habeck endlich weg: Das Ende der deutschen Peinlichkeit
Bildquelle: NiUS

Bei allem Zweifel, den man hinsichtlich unserer neuen Regierung haben mag: So peinlich wie die alte kann sie kaum sein. Allein schon, weil es den Anschein hat, als hätten wir es jetzt eher mit Pragmatikern zu tun als mit Ideologen, denen im Namen der reinen Lehre kein Spruch zu blöd und kein Auftritt zu blamabel sein kann, und die aus Eitelkeit und Selbstüberschätzung ein ums andere Mal für Fremdscham sorgten.

Keine Ahnung, was genau Johann Wadephul mit seiner „Außenpolitik aus einem Guss“ genau meint – aber man ist einfach froh, dass es mit der „feministischen Außenpolitik“ vorbei ist und schon vom Augenschein her ein seriöser Mensch die Gangway hochklettert statt einer grinsenden Mittvierzigerin, die sich in erster Linie selbst inszeniert, ungeachtet all der Peinlichkeiten, mit denen ihre zur Erleichterung der Bürger nicht ganz ausgereizte Amtszeit gepflastert war.

Reden wir über den Dilettantenstadl, der fast dreieinhalb Jahre für reichlich verdienten Spott sorgte. Über die Unbekümmertheit, mit der im Rampenlicht stehende Personen Fremdscham-Momente in Serie produzierten. Über loose cannons, wie die Amerikaner es nennen, wenn man jeden Moment befürchten muss, dass jemand jederzeit für Pleiten, Pech und Pannen sorgen kann. Jemand wie Annalena Baerbock. Mit dem sportlichen Anspruch angetreten, die „Krisen dieser Welt lösen“ zu wollen, sorgte sie vor allem für Eklats, erklärte Russland nebenbei den Krieg, forderte eine „360-Grad-Wende“ von Putin und erfand in einer Talkshow das Grundlasthuhn.

Ihr Mitteilungsbedürfnis stand im umgekehrt-proportionalen Verhältnis zu ihren rhetorischen Skills, ganz im Sinne von Karl Kraus: Es genügt nicht, keinen Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, ihn auszudrücken. Mehr als 11.000 Euro im Monat wurden für Visagist und Friseur ausgegeben statt für einen stressresistenten Logopäden, und so schuf Annalena Charlotte Alma Baerbock (ACAB) immer neue Wörter: „Durchschlafkraft“, „präsidentslose“ Angriffe, „Muffinvernichtungswaffen“, „Ostkokaine“, „fotziles Zeitalter“, „Transporthubabrauber“, „eskalisieren“, „Schwedier“, „nebensebst“, „Abschotzung“, „Grückenwind“ und hunderte andere. Sogar in Englisch, man erinnert sich an den „Bacon of hope“ („Speck der Hoffnung“).

Annalena Baerbock inszenierte sich gern auf großer Bühne und zerdepperte dabei haufenweise diplomatisches Porzellan.

Wenn sie witzig sein wollte, wie in der Dankesrede zur Verleihung des „Ordens wider den tierischen Ernst“ 2023 in Aachen, ging es derart in die Hose, dass das Publikum erstarrte. Für unfreiwillig komische Momente sorgte sie aber immer wieder, insbesondere, wenn sie ihre völlige Unkenntnis offenbarte. Der Ukraine-Krieg sei „eben nicht ein Krieg, der wie im 19. Jahrhundert geführt wird, mit Panzern alleine“, gab sie kund, an anderer Stelle sprach sie von „Tierpanzern“, meinte damit Gepard, Leo und Marder.

Obwohl sie angekündigt hatte, aus Kosten- und Klimaschutzgründen vor allem Linienflüge zu nutzen, war sie fast ausschließlich mit der Flugbereitschaft, also dem Regierungsflieger, unterwegs und sorgte auch damit für peinliche Momente, etwa als zwei Flüge abgebrochen wurden und tonnenweise Kerosin im Meer landeten. Weil sie sich unbedingt noch bei einer EM-Partie in Frankfurt blicken lassen wollte, nutzte Baerbock eine Maschine der Flugbereitschaft, um 54 Minuten nach Beginn des Nachtflugverbots noch eben ins 181 Kilometer entfernte Luxemburg zu jetten. Dauer des Ultrakurzstreckenflugs: 35 Minuten.

Als zum 75. Jahrestag des Grundgesetzes Bild Politiker und Promis den Satz „Ich liebe Deutschland, weil…“ vervollständigen ließ, antwortete Baerbock: „… weil Pommes-Schranke auf dem Dönerteller unschlagbar ist, weil uns unsere Vielfalt nicht nur am Imbissstand stärkt. Wir sind: ,Mit alles und scharf‘.“ Was wohl das Ausland über Deutschland denkt, nach ihren verpatzten Auftritten in „hunderttausende Kilometer entfernten Ländern“? Wir wollen es lieber nicht wissen, sind nur froh und dankbar, dass es nicht mehr Baerbock ist, die uns in der Welt vertritt.

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