Ein Jahr nach dem Tod des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny haben zahlreiche Staats- und Regierungschefs seine Position als Gegner Wladimir Putins gewürdigt. Nawalny starb unter mysteriösen Umständen in einer Strafkolonie, nachdem er 2021 verhaftet und zwei Jahre später dorthin verlegt worden war.
Auch Außenministerin Annalena Baerbock äußerte sich am Gedenktag. „Mit jeder Faser seines Herzens hat Nawalny für ein freies Russland gekämpft und dafür vor einem Jahr in einem russischen Straflager mit seinem Leben bezahlt. Sein Feuer für die Freiheit lebt weiter in all jenen, die sich Putins Repression mutig widersetzen.“ Der Mut seiner Ehefrau gebe ihr Hoffnung und sei Ansporn.
Doch mit dem Daily Telegraph macht eine der wichtigsten britischen Tageszeitungen der deutschen Außenministerin schwere Vorwürfe: sie habe einen Gefangenenaustausch mit Russland sechs Monate hinausgezögert. Die Zeitung beruft sich auf einen Bericht des Spiegels. Zuvor hatten auch die NZZ und die Berliner Zeitung berichtet.
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