Auf einem Feld kennt die SPD offenbar nur eine Politik, und die heißt: Mehr vom selben. Oder auch: Mehr ist wirklich mehr. Quantität, nicht Qualität. Die Rede ist von der Migration. Es war die fixe Idee von Olaf Scholz, dass Deutschland in wenigen Jahren 90 Millionen Einwohner haben sollte, egal wie dann die Infrastruktur aussieht. Es gibt ja noch nicht genug Arbeitslose und wohl auch nicht genug Bürgergeld-Zuwanderer im Land. Im Willy-Brandt-Haus bleibt man dabei: Mehr hilft. Mehr ist wirklich total viel mehr.
Und so hat sich die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas eine „Work-and-Stay-Agentur“ ausgedacht, die angeblich die Arbeitseinwanderung erleichtern soll. „Arbeiten und Bleiben“ hieße die Agentur prosaischer auf Deutsch. Aber welche Faktoren sollten einem wirklich qualifizierten Einwanderer heute eigentlich das Bleiben in Deutschland nahelegen? Die Antwort steckt weniger im Ressort von Bas, viel eher in denen von Alexander Dobrindt und anderen. Kurz gesagt: Die Lebensqualität in Deutschland ist zuletzt rapide gesunken. Kriminalität und Regelverletzungen nehmen Überhand. Der öffentliche Raum verwahrlost zusehends. Wohnungen in allen Preisklassen sind in vielen Städten Mangelware.
Doch die Migranten-Schutzmacht SPD glaubt noch immer, der Fach- und Arbeitskräftemangel läge am mangelnden Zufluss und an möglichst niedrigschwelligen Angeboten. Donald Trump geht gerade den entgegengesetzten Weg und hat die Einwanderung von Fachkräften an hohe Geldvermögen geknüpft. In Deutschland wurden im letzten Jahr gut 170.000 Arbeitsvisa vergeben, aber das sei nicht ausreichend, sagen die Mainstream-Auguren.
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