Ausländische Unternehmen haben in Deutschland 2025 so wenige neue Investitionsprojekte angekündigt wie seit 2009 nicht mehr. Nach einer Auswertung der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft EY Deutschland sank die Zahl der Projekte auf 548. Das waren zehn Prozent weniger als im Vorjahr und der achte Rückgang in Folge.
Seit dem Höchststand 2017 ist die Zahl der von EY erfassten Projekte um 51 Prozent gefallen. Reuters sprach mit Verweis auf die Studie von einem „17-Jahres-Tief“. EY-Deutschland-Chef Henrik Ahlers bezeichnete die Entwicklung als „Alarmsignal für den Standort Deutschland“.
Die EY-Zahlen erfassen nicht sämtliche ausländische Kapitalzuflüsse nach Deutschland. Gezählt werden angekündigte Neuansiedlungen und Erweiterungen ausländischer Unternehmen – also Projekte, bei denen neue Standorte, zusätzliche Kapazitäten oder Arbeitsplätze entstehen sollen.
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