Audi am Scheideweg: Erzwingt die Absatzkrise einen weitreichenden Stellenabbau?

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Audi am Scheideweg: Erzwingt die Absatzkrise einen weitreichenden Stellenabbau?
Bildquelle: Tichys Einblick

Die gesamte deutsche Automobilbranche gerät ins Wanken. Die radikale Fokussierung auf E-Mobilität und die Abkehr vom Verbrennungsmotor entpuppen sich als folgenschwerer Fehler. Deutsche Elektroautos finden weltweit kaum Abnehmer – im vergangenen Jahr brachen die Verkaufszahlen massiv ein. Besonders hart trifft es Audi, dessen Neuzulassungen für vollelektrische Fahrzeuge um 33 Prozent zurückgingen.

Der Grund liegt auf der Hand: Audi und Co. sind mit ihren Stromern international nicht wettbewerbsfähig. Besonders auf dem Schlüsselmarkt China dominiert die heimische Konkurrenz mit Preisen, die teils bis zu fünfmal günstiger sind als die deutscher Hersteller. Hinzu kommt der Einbruch in Deutschland. Seit der Staat die Förderung für den Kauf von Elektroautos im Dezember 2023 gestrichen hat, ist die Nachfrage massiv eingebrochen.

Die schwache Nachfrage nach Elektroautos hat Audi im Jahr 2024 schwer getroffen. In allen wichtigen Märkten musste der bayerische Autobauer erhebliche Absatzverluste hinnehmen. Insgesamt verkaufte das Unternehmen nur noch 1,7 Millionen Fahrzeuge, ein deutlicher Rückgang gegenüber den knapp 1,9 Millionen aus dem Vorjahr.

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