Antisemit der Woche: Dunja Hayali verbreitet Unwahrheiten über Israel und den US-Vertrag mit dem Iran

vor 27 Tagen

Antisemit der Woche: Dunja Hayali verbreitet Unwahrheiten über Israel und den US-Vertrag mit dem Iran
Bildquelle: NiUS

In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unsere Preisträgerin Dunja Hayali.

Wer die Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kennt, erwartet vom ZDF keine sachliche, der Wahrheit entsprechende Berichterstattung, insbesondere dann nicht, wenn es um den Nahostkonflikt geht. Doch die Dreistigkeit, mit der im heute-journal dieser Tage ein Bericht über die Lage im Libanon anmoderiert wurde, überraschte selbst hartgesottene Zwangsbeitragszahler.

Nachdenklich und besorgt blickt Dunja Hayali in die Kamera. Den Beitrag zum 14-Punkte-Plan zum Iran-Abkommen, das US-Präsident Trump schließen will, kündigt die Moderatorin so an: „… ein Friedensabkommen. Angeblich soll ab morgen verhandelt werden, und das, obwohl der 14-Punkte-Plan nicht eingelöst wird, insbesondere von Israel. Dessen Regierung hält sich nicht an Punkt 1 der Rahmenvereinbarung und damit dann auch nicht an die erst gestern erneuerte Waffenruhe mit der Terrorgruppe Hisbollah.“

Womit Dunja Hayali zwar die islamistische Schiiten-Miliz im Libanon korrekt bezeichnet, doch angeblich ist es nicht diese vom Iran finanzierte und bewaffnete Terrortruppe, die das „Friedensabkommen“ torpediert, sondern Israel. Nach dem bewährten Motto „Alles begann damit, dass Israel zurückschlug“ wird der Grund für die israelischen Angriffe auf die Hisbollah-Infrastruktur (und nicht auf „den Libanon“, wie es im Filmbeitrag heißt) einfach mal weggelassen und die israelische Reaktion auf einen Angriff, bei dem fünf israelische Soldaten starben, zum Sabotageakt des „Friedensabkommens“ umgedeutet.

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