Als Reaktion auf Solingen: Wüst will mit Videospiel Messermorde verhindern

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Als Reaktion auf Solingen: Wüst will mit Videospiel Messermorde verhindern
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Die schwarz-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, geführt von CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst, will ein Videospiel gegen islamistische Radikalisierung entwickeln lassen. Kinder und Jugendliche sollen damit spielerisch geschützt und für das Thema sensibilisiert werden – um künftig Anschläge wie in Solingen zu verhindern. Das Projekt soll mit insgesamt einer Million Euro aus der Kasse der Staatskanzlei und der Film- und Medienstiftung gefördert werden.

Nachdem ein 26-jähriger Syrer im August 2024 während des Solinger Stadtfestes „Fest der Vielfalt“ mit einem Messer auf Besucher einstach und dabei drei Menschen tötete, hatte Hendrik Wüst angekündigt, „dem Terror die Stirn zu bieten“. Und dabei soll offenbar auch das neue Videospiel helfen, das im Rahmen des Aktionsplans „Desinformation“ gefördert wird.

Der zuständige Medienminister und Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski (CDU), erklärte in einer Pressemitteilung aus  November: „Auch als Reaktion auf den Anschlag von Solingen ist es das Ziel der Landesregierung, die Öffentlichkeit und insbesondere junge Menschen für den Bereich Islamismus-Prävention zu sensibilisieren, Medienkompetenz zu fördern und extremistische Bedrohungen aufzuzeigen.“

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