Alena Buyx wirft den Rechten vor, zu pöbeln – und beschimpft sie dann als „Arschgeigen“

vor etwa 2 Monaten

Alena Buyx wirft den Rechten vor, zu pöbeln – und beschimpft sie dann als „Arschgeigen“
Bildquelle: Apollo News

„Streiten wir noch – oder hassen wir schon?“ – unter diesem Titel diskutierten die ehemalige Ethikratsvorsitzende Alena Buyx, Linken-Chefin Heidi Reichinnek und CSU-Politiker Markus Blume beim SWR-Demokratieforum auf der re:publica26. Es ging um vulgäre Sprache, Zuspitzungen und Effekthascherei, wie Buyx es formulierte. Moderator Michael Friedmann konfrontierte sowohl Reichinnek als auch Blume mit Zitaten ihrer Parteikollegen und hielt dann gleich zu Beginn fest: In Anbetracht der vulgären Sprache einer „bestimmten Partei“ müssten „demokratische Parteien“ erst recht auf ihre Sprache achten.

Zustimmend erklärt Buyx, dass „professionelle Politiker“ auf so etwas verzichten sollten. Rechte würden mit vulgärer Sprache ihr Gegenüber „dehumanisieren“ und es „nicht als vollen Menschen“ sehen. Das mache ihr als Bürgerin „keinen Spaß“. Deshalb wünsche sie sich, „dass da, wo die Kameras draufhalten, diese Art von Sprache nur noch von den Arschgeigen benutzt wird, nicht von euch!“ Aus dem Publikum folgt tosender Applaus.

Minuten später muss Buyx zugeben, dass die Bezeichnung „Arschgeige“ auch nicht gerade besonders professionell ist. Sie fragt ins Publikum, ob ihre Äußerung schon eine Abwertung sei, die dehumanisierend ist. An dieser Stelle grätscht ihr Moderator Friedmann ins Wort und erklärt: „Ja, als Jurist ist das in der Nähe der Beleidigung“. Buyx will sich erklären und fällt Friedmann mehrmals ins Wort. Der lässt sich allerdings nicht beirren und fragt die Ethikprofessorin schließlich: „Wie passiert das?“

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel