Das Geld Ihrer Kinder ist weg. Und jetzt kommt Ihr Haus dran.
Stellen Sie sich diesen Moment vor: Sie öffnen morgens die Nachrichten und lesen zwei Meldungen, die zusammen ein Bild ergeben, das die meisten Menschen noch nicht sehen wollen. Die erste: 500 Milliarden Euro Sonderschulden – aufgenommen im Namen der Zukunft, versprochen für Schulen und Brücken – wurden laut einem internen Bericht des Bundesfinanzministeriums zu 95 Prozent nicht investiert, sondern in laufende Staatsausgaben gesteckt. Die zweite: Das Bundeskabinett hat in dieser Woche beschlossen, Kommunen das Recht zu geben, Immobilien leichter zu enteignen.
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Lars Klingbeil wollte als „Investitionsminister“ in die Geschichte eingehen. „Ich mache Druck, dass es jetzt schnell geht“, sagte er noch vor wenigen Monaten. Der erste offizielle Bericht aus seinem eigenen Haus liest sich als vernichtendes Dementi.
Von den 37,2 Milliarden Euro, die für 2025 verplant waren, wurden lediglich 24 Milliarden abgerufen – ein Minus von mehr als einem Drittel. Die durchschnittliche Zielerreichungsquote des gesamten Programms: 54 Prozent. Das Ifo-Institut und das Institut der deutschen Wirtschaft kommen unabhängig voneinander zu demselben Befund: 86 bis 95 Prozent der neuen Schulden wurden nicht für echte Zusatzinvestitionen genutzt, sondern zur Finanzierung laufender Staatsausgaben.
500 Milliarden Euro. Auf Kosten Ihrer Kinder und Enkel. Verfrühstückt.
Und das ist erst der Anfang. Für den Haushalt 2027 plant die Bundesregierung bereits 196,5 Milliarden Euro neue Schulden. Fast jeder dritte Euro ist kreditfinanziert. Haben Sie sich schon gefragt, woher das Geld irgendwann kommen soll? Die Antwort, die in Berlin und Brüssel längst beschlossen wurde, lautet: von Ihnen. Von Ihrem Konto. Von Ihrer Rente. Von Ihrem Haus.
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