Mitten im Sommerloch wird plötzlich die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier heiß diskutiert. Dessen unselige Amtszeit endet zwar erst 2027, doch das Hamburger Gerüchte-Magazin „Spiegel“ bringt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) als angebliche Favoritin für das höchste Staatsamt ins Gespräch.
Nachdem zuletzt – wenig plausibel – der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hinter den Hauptstadt-Kulissen als künftiger Bundespräsident gehandelt wurde, wird jetzt also von der Leyen als „neue Sau“ durchs Regierungsdorf getrieben. Das wäre zumindest nicht so an den Haaren herbeigezogen wie eine Bewerbung Söders. Warum sollte der CSU-Chef sich zum quasi Regierungs-Notar machen lassen, wo er doch Merz & Co. von München aus vor sich hertreiben kann?
Angeblich hat sich auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bereits in die Sommerloch-Debatte eingeschaltet, wie die Nachrichtenagentur AFP meldet. Demnach treibe den Kanzler ebenfalls die Frage nach Steinmeiers Nachfolge um.
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