Die Zustände, die der nunmehrige Pensionist schildert, gehen weit über jugendliche Streiche hinaus: Es sind massive Disziplinprobleme, es geht um sexuelle Belästigungen, um systematische Provokationen und um ein System, das Lehrkräften zunehmend die Hände bindet.
Der pensionierte Lehrer, der jahrzehntelang an Wiener Gymnasien unterrichtete, beschreibt ein Klima, in dem Schüler bewusst Grenzen austesten – nicht sporadisch, sondern über Monate und Jahre hinweg.
„Die machen das so lange, bis der Kochtopf übergeht“, sagt er. Die Handys seien eines der zentralen Probleme: Schüler streamten während des Unterrichts stundenlang Videos, telefonierten, klopften laut, sie grunzten und furzten während des Unterrichts. Ein normaler Lehrbetrieb sei dadurch oft unmöglich.
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