Wie viel uns der Mossad wirklich bezahlt

vor 2 Monaten

Wie viel uns der Mossad wirklich bezahlt
Bildquelle: Apollo News

Es ist ein lauwarmer Mittwochabend irgendwo in Berlin-Kreuzberg. Ich habe wirklich keine Ahnung wo, da der Weg hierher so durch Absperrungen, Einbahnstraßen und Baustellen verzerrt wurde, dass man unmöglich die Orientierung behalten konnte. Die anderen sind schon da und sitzen direkt am Eingang an kleinen improvisatorisch zusammengeschobenen Tischen. Man würde vielleicht denken, dass man sich für so delikate Treffen weiter hinten platzieren würde, doch das ist der völlig falsche Ansatz. Da würde man Geheimtreffen ja vermuten. Nein, nein, wir sind Profis. In der Masse unterzugehen ist der beste Ansatz.

Statt also stereotypisch einen Martini zu bestellen, wie ein Amateur, der sich „Geheimagent“ auf die Stirn geschrieben hat, nehme ich einen Cocktail, der sich BASIL BADABOOM nennt, den ich aber als „dieses Basil-Ding“ bezeichne. Meinen öffentlichen Demütigungsaufnahmeritus habe ich immerhin schon hinter mir. Der Cocktail kommt, sieht aus wie diese Teichalgen, die Enten immer fressen, und hat die Dreistigkeit, tatsächlich nach Basilikum zu schmecken. Aber das muss jetzt hintanstehen, wir sind hier ja nicht zum Spaß.

Ich bin zusammen mit „Max Mannhart“ hergekommen, ohne seine Maske ist er nicht wiederzuerkennen. Dass „Max Mannhart“ nicht sein echter Name ist, haben die Leute schnell herausgefunden, was im Nachhinein eigentlich kein Wunder ist. Wer heißt schon Max Mannhart? Aber dass man auf X inzwischen sogar herausgefunden hat, dass auch sein Aussehen falsch ist und in einer Fabrik in Tel-Aviv hergestellt wurde, ist doch schon etwas beunruhigend. Eigentlich sollte das typisch deutsche Aussehen mit den blonden Haaren und blauen Augen die Rechten anlocken. Stattdessen sind es vor allem die Journalisten aus dem Mainstream, die sich davon wie magisch angezogen fühlen. Vielleicht hat man in der Herstellung bei den blauen Augen etwas zu sehr aufgetragen.

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