„I can’t breathe“, flüsterte der Schwarze George Floyd, auf dem Boden liegend, unter dem Knie eines weißen Polizisten sterbend. Der Aufstand in den USA war gewaltig. Es kam zu einer der größten Protestwellen in der modernen US-Geschichte, mitsamt massiven Ausschreitungen, sowie zu Protesten weltweit. „Black lives matter“ wurde zum Schlachtruf.
Wer dem damals mit „All lives matter“ (eine Selbstverständlichkeit?) oder gar mit „White lives matter“ begegnete, erntete einen Shitstorm oder, wie der Sportkommentator Grant Napear, seine Entlassung. Solche Aussagen, hieß es, relativierten das Ausmaß rassistischer Angriffe auf Schwarze. Dabei verrät die Statistik durchaus anderes: die meisten Morde an jungen Schwarzen werden von anderen jungen Schwarzen begangen. Und: 13 Prozente Schwarze (Anteil an der Bevölkerung) stehen für 50 bis 55 Prozent der Morde.
Doch das Narrativ sitzt: Schwarze sind Opfer systematischer Polizeigewalt.
„White lives don’t matter“. Das hat sich eine junge schwarze Frau auf den Rücken malen lassen, in New York, 4. Oktober 2022. Nach diesem Motto sind womöglich auch die Polizisten verfahren, die im Dezember 2025 in Großbritannien einem blutenden weißen Mann Handschellen anlegten. Seine letzten Worte: „I can’t breathe.“
🔴 LIVESTREAM von OE24.TV










