In seinem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU und SPD vom 4. Januar 2026, einem Tag nach dem links- und grünextremen Terroranschlag auf die Energieinfrastruktur in Berlin, sprach Merz von „schwersten Angriffe(n) auf die zivile Infrastruktur, vor allem auf die Energieversorgung“, vom „Rand einer humanitären Energiekrise“. Allerdings nicht in Berlin, sondern in der Ukraine. Nicht nur, dass der Bundeskanzler Berlin und seinem Parteifreund Wegner nicht geholfen hat, dieser Terroranschlag war ihm nicht einmal eine Erwähnung wert. Innenpolitik interessiert Friedrich Merz nicht und Außenpolitik kann er nicht. So folgt er getreu den Bahnen, die einst Annalena Baerbock eingeschlagen hat.
Der oberste Hüter „unserer Demokratie“, Frank-Walter Steinmeier, hat sich doch sicher zum Terroranschlag auf Berlins Energieinfrastruktur geäußert, den über 100.000 betroffenen Berlinern Mut und Trost zugesprochen? Wohl nicht. Ich konnte jedenfalls kein Statement von Steinmeier finden.
Aber der gefühlvolle Sozialdemokrat und Vizekanzler Lars Klingbeil wird sich doch geäußert haben? Auch nicht? Man kann Friedrich Merz zugutehalten, dass ihm, wenn er sich bei Kai Wegner gemeldet hätte, wohl kaum geglückt wäre, den Regierenden Tennisspieler von Berlin zu erreichen, denn der war am 3. Januar beim Tennisspielen. Wegner kann aufatmen, heute Morgen hat sich die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hinter Wegner gestellt. Ein verträumtes Fraktionsmitglied sagte laut RBB: „Er hat die Krise gut gemanagt, hat sich gekümmert, er war vor Ort.“
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