Wolfram Weimer behauptet, er habe beim Wechsel ins Kanzleramt „jegliche operative Funktion“ in der Weimer Media Group niedergelegt – und die Öffentlichkeit sei darüber „klar unterrichtet“ worden. Beides ist irreführend. NIUS führt den sauberen Beweis.
Bis heute gehört die Weimer Media Group zur Hälfte dem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, die andere Hälfte seiner Ehefrau Christiane Goetz-Weimer. Diese Tatsache wird zu einem politischen Problem: Nicht nur NIUS und Apollo News berichten; inzwischen schreiben sogar Tagesspiegel und Stern kritisch. Letzterer titelt: „Verdacht der Minister-Vermietung: Für Wolfram Weimer läuft die Zeit ab.“
Nachdem die Weimer Media Group zunächst behauptet hatte, die Vorwürfe stammten aus „rechten Kreisen“ und erklärten sich dadurch, sah sie sich nun zu einer neuen Stellungnahme gezwungen – offenkundig, weil auch linke Medien den Kulturstaatsminister unter Druck setzen.
Auch der „Stern“, der im „Kampf gegen Rechts“ die Reihen für gewöhnlich geschlossen hält, berichtet inzwischen kritisch.
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