Noch im letzten Jahr erklärte Wolfram Weimer, um Orte wie das Hermannsdenkmal müsse die politische Mitte „Kulturkämpfe führen“. Nun werden im Teutoburger Wald neben der Kolossalstatue des siegreichen Arminius, auch bekannt als Hermann der Cherusker, sieben Windkraftanlagen gebaut. Sie überragen die Statue um bis zu 163 Meter. Dazu äußert sich Weimer bisher allerdings nicht.
Es war mal wieder so ein überschäumender Moment Wolfram Weimers. Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Hermannsdenkmals im vergangenen Jahr sprach der Kulturstaatsminister von der „Faszination des Hermann-Mythos“ und der „Liebe zur Freiheit“ als „Hermanns Vermächtnis“.
Arminius sei als „großer Nationalheld“ für ihn so etwas wie ein „Robin Hood der Deutschen“, legte Weimer einen Monat später bei ntv noch einmal nach. Und deshalb dürfe die AfD „sich den jetzt nicht holen“. Denn dann wäre er nämlich „weg“ und gehöre „nicht mehr der politischen Mitte“. Wir müssen „diese Kulturkämpfe führen“, so Weimer.
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