Nach wie vor wirbt die Weimer Media Group damit, sich auf „anspruchsvollen Qualitätsjournalismus spezialisiert“ zu haben. Das ist angesichts des Skandals um Tausende Fake-Autorenprofile sportlich.
Im Folgenden werden Sie lesen, dass die Hochstapelei von Wolfram Weimer noch viel weiter geht, als bisher bekannt. Seine Weimer Media Group ist offenbar eine Art Briefkastenfirma, die von der Familie Weimer und maximal ein paar Hausmeistern betrieben wird, die – ähnlich wie in stillgelegten Industriebrachen – dafür Sorge tragen, dass nicht auch noch das große vernichtende Feuer ausbricht.
Aber warum das alles? Das Problem an diesem potemkinschen Dorf ist, dass immer wieder zum Zwecke der Bereicherung der Anschein erweckt werden muss, die Maschinen liefen alle noch.
Die Großveranstaltungen unter Schirmherrschaft der jeweiligen Ministerpräsidenten in Frankfurt und am Tegernsee leben existenziell von der Legende eines Medienimperiums der Weimers. Das muss man in der Weimer-Affäre immer wieder betonen.
Wirtschaftsgrößen bezahlen hier hohe fünfstellige Summen und erhalten neben „Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger“ auch „ein persönlich geführtes Interview (1/1 Seite) mit einem Unternehmensvorstand/Geschäftsführer im Wirtschaftskurier (Thema und Ausgabe in 2025/2026 frei wählbar)“, „eine Anzeige (1/1 Seite) im Wirtschaftskurier in 2025/2026“ und ein „Markt-und-Mittelstand-Podcast mit Ihrem Unternehmens-Experten in 2025/2026“ sowie „ein Online-Advertorial auf marktundmittelstand.de“.
Der „Wirtschaftsjournalist:in“-Chefreporter Wolfgang Messner schrieb schon Anfang 2024 nach einem Besuch am Tegernsee:
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










