Was der Spiegel aus internen Papieren des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern zu den Aussagen von SPD-Minister Till Backhaus zum verendeten Buckelwal berichtet, wirft einen grellen Schein auf die Lichtljahre, die nicht nur rotgrüne, sondern Berufspolitiker insgesamt von der Natur der Erde trennt in erschreckender Weise. Nicht Schlimmeres kann Tieren und Lebewesen insgesamt drohen als die Einbildung der politischen Klasse, sie und das Klima retten zu wollen.
Backhaus hatte auf seiner Pressekonferenz heute den Eindruck erweckt, Experten des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) hätten den Tracker des in Dänemark verendeten Buckelwals selbst „ausgelesen“. Regierungskreisen in Schwerin zufolge habe die private Rettungsinitiative dem Ministerium jedoch nur einen Link mit Bewegungsdaten des Meeressäugers übermittelt.
Diese Daten seien nach Einschätzung von Experten nur ein Bruchteil dessen, was das Gerät vom Typ Splash10-F aufzeichnen und senden könne. Gesichert sei nur, der Wal habe nachdem er ausgesetzt war, „Luftlinie anhand der Ortungspunkte 215 Kilometer“ zurückgelegt, wie es in einem Schriftwechsel zwischen dem Ministerium und dem LUNG laut Spiegel heißt.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










