Auch die CDU will an der Turbomigration nach Deutschland nichts ändern

vor 9 Monaten

Auch die CDU will an der Turbomigration nach Deutschland nichts ändern
Bildquelle: Tichys Einblick

Glaubt man dem deutschen Außenminister, richtete der Krieg in Syrien einen weitaus größeren Schaden an als der Zweite Weltkrieg in Deutschland. Um die Dimension zu beschreiben, die in Syrien laut Wadephul übertroffen wurde, soll kurz festgehalten werden, dass im Zweiten Weltkrieg in Deutschland durch Luftangriffe der Alliierten zahlreiche deutsche Städte wie Köln, Hamburg, Berlin, Essen, Nürnberg, Stuttgart, Städte im Ruhrgebiet und Dresden schwer zerstört wurden.

In Hamburg starben durch sieben Angriffe von 2592 britischen und 146 US-Bombern 35.000 bis 40.000 Menschen, darunter rund 22.500 Frauen und 7000 Kinder. In Dresden kamen durch den Angriff von 773 britischen Bombern in zwei Wellen in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar und den darauffolgenden Angriff von 311 amerikanischen Bombern am 15. Februar 25.000 Menschen ums Leben. Am 16. Januar 1945 verloren bei einem Bombenangriff in Magdeburg 5000 bis 6000 Menschen ihr Leben, die Innenstadt wurde fast vollständig vernichtet, 68 Prozent des gesamten Wohnraums der Stadt; in Berlin fielen insgesamt den Bombenangriffen 29.000 bis 30.000 Menschen zum Opfer, 28,5 Quadratkilometer der bebauten Stadtfläche Berlins lag in Trümmern.

Laut Bundesaußenminister Wadephul ist das allerdings nichts im Vergleich zu Syrien. Er behauptete gestern in der Fraktionssitzung der CDU/CSU, dass es in Syrien derzeit „schlimmer“ aussehe als in „Deutschland 1945“. Das konsternierte sogar merkelgestärkte Unionspolitiker. Doch was erwartet man von einem Mann, der glaubt, dass die Westdeutschen den Türken das Wirtschaftswunder zu verdanken hätten, und der vor kurzem öffentlich erklärte – in Zusammenhang mit den Sanktionspaketen gegen Russland, die auch, wie er kühl einräumt, Deutschland schaden würden – mit Blick auf Nord Stream I und II: „Auf deutsche Ansprüche muss da jetzt keine Rücksicht genommen werden“.

Johann Wadephul wirkt wie die Marionette, die Sprechpuppe des Baerbockschen Außenministeriums, denn auch Annalena Baerbock wollte für die Ukraine und für Palau und weiß Gott noch für wen, wohl für den gesamten „globalen Süden“ mit Ausnahme Chinas, Politik machen, nur eben nicht für Deutschland. Das kann man als Kontinuität am Verrat an deutschen Interessen sehen.

Während der deutsche Außenminister eine „halbstündige apokalyptische Autofahrt durch die Mitte von Damaskus“ unternahm, die nahe Stadt Harasta besuchte und vor Ruinen posierte, machte einige Monate zuvor laut Euro News der italienische Außenminister „Tajani in Damaskus auch einen Rundgang durch die Mitte von Damaskus Stadt und besuchte die Umayyaden-Moschee in Damaskus. Sie beherbergte früher einen heidnischen römischen Tempel, der später in eine christliche Kirche umgewandelt wurde“, der „eines der bedeutendsten Beispiele der frühen islamischen Architektur“ ist.

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