VW ist besser als sein Ruf

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VW ist besser als sein Ruf
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Jede Wissenschaft hat ihre fundamentalen Lehrsätze. Ökonomen und empirische Wirtschaftswissenschaftler etwa sind der festen Meinung: „Statistiken lügen nicht“! – Auch wenn diese Vorgabe laut Winston Churchill nur dann gilt, wenn man sie zuvor selbst gefälscht hat.

Fakt ist: Die deutschen Statistiken zählen zu den zuverlässigsten der Welt. Gerade auch, was die Berichterstattung über die Automobilindustrie angeht. Ob Kraftfahrzeug-Bundesamt (KBA), Verband der Automobilindustrie (VDA), europäischer Automobilverband ACEA oder das Statistische Bundesamt (STATIS) in Wiesbaden, sie alle liefern Monat für Monat exakte Daten; in anderen, autokratischen Regionen der Welt darf man da seine Zweifel haben.

Selbst die Anzahl der Johannisbeersträucher wird in Deutschland akribisch ausgewiesen, genauso wie die Lackfarben der Autos nach Beliebtheitsgrad.

Kurzum: Man darf den regelmäßig in großer Fülle veröffentlichten Daten über die Automobilindustrie über Hersteller, Marken und die Entwicklung auf den Märkten in Form von Neuzulassungen, Produktion, Export etc. vertrauen. Sie bilden Wirklichkeit und Entwicklung akkurat ab.

Fakt ist, der Volkswagen-Konzern hat in den letzten Monaten wochenlang mit Negativ-Meldungen die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Permanent gab es neue Schlagzeilen über milliardenschwere Kostensenkungsprogramme, über Massenentlassungen, Lohnkürzungen und Werksschließungen wegen großer Ertrags- und Beschäftigungsprobleme. Ursächlich sei die verlorene Wettbewerbsfähigkeit dieses Leuchtturms der deutschen Autoindustrie.

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