Eigentlich war absolutes Stillschweigen vereinbart. Doch jetzt kommen immer mehr Details über den spektakulär gescheiterten Koalitionsgipfel Anfang April in der Berliner Villa Borsig und den heftigen Zusammenstoß zwischen Kanzler Friedrich Merz (CDU) und SPD-Chef Lars Klingbeil ans Licht, die das Treffen in einem neuen, dramatischen Licht erscheinen lassen.
Wie die Bild am Sonntag berichtet, habe Merz bestritten, vor der Verhandlungsrunde gemeinsame Absprachen mit seinem Vize zu Haushalt und Steuern getroffen zu haben. „Klingbeil, den wenig mehr aufregt als Wortbruch, zischte daraufhin, er könne eine entsprechende SMS des Kanzlers vorlesen. Das habe zum Wutausbruch von Merz geführt. Beide mussten sich erst mal in getrennten Räumen wieder abregen“, heißt es im Text.
Merz bei seiner Ankunft an der Villa Borsig
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