Von oben herab

vor 3 Monaten

Von oben herab
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Die wichtigste Rentendebatte, die wir in diesem Land dringend zu führen haben, lautet: Wann endlich geht Friedrich Merz in Rente? Der Mann ist 70. Er und das Land haben seinen Ruhestand wirklich verdient.

Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt“ sehen Sie hier:

Merz wird als Kanzler in den Geschichtsbüchern stehen, der schon immer wusste, was zu tun wäre, es aber nie tut, sondern meist das Gegenteil davon – aus Angst vor Lars und den Linken und zulasten unseres Landes. Ein kleinmütiger, unzuverlässiger Besserwisser, der bereit war, das Wohl der Bürger seinem eigenen Lebenstraum vom Kanzleramt unterzuordnen.

Merz wird als Kanzler in den Geschichtsbüchern stehen, der schon immer wusste, was zu tun wäre, es aber nie tut.

Angela Merkel lag mit vielen Einschätzungen historisch falsch, aber bei Merz lag sie wohl richtig: Er kann es einfach nicht.

Die beiden Phänomene, mit denen Friedrich Merz es in seiner charakterlich schwierigen Mischung aus Hochmut und Wankelmut aufnehmen will, weil er zum wahren Mut nicht fähig ist, sind die Mathematik der sogenannten „Brandmauer“ und die Physik der sogenannten „Energiewende“.

Mathematik und Physik, das wissen wir, sind unbezwingbar. Mit der Mathematik der „Brandmauer“ wird es auf ewig nur linke Politik in Deutschland geben.

Mit der Physik der „Energiewende“ wird es auf ewig nur teure Energie in Deutschland geben. Friedrich Merz hätte riesige gesellschaftliche Mehrheiten hinter sich, um „Brandmauer“ und „Energiewende“ zu durchbrechen, zu überwinden und zu einer Politik der Vernunft zurückzukehren, in der man mit vorhandenen parlamentarischen und gesellschaftlichen Mehrheiten die wütende Deindustrialisierung, den zerstörerischen grünen Sozialismus, die klimaideologische Planwirtschaft von Atomausstieg bis CO2-Steuer beendet. Ja, es bräuchte Mut dazu. Ja, es bräuchte die Minderheitsregierung. Ja, es bräuchte die Stimmen der AfD. Und ja, es wäre das Richtige für das Land.

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