In Zeiten sinkender Gewinne und wachsender Konkurrenz plant Volkswagen weitere Einsparungen. Wie die Bild berichtet, schlagen die Unternehmensberater von McKinsey dem Konzern vor, langfristig acht von zehn Autowerken in Deutschland aufzugeben.
Betroffen wären demnach Standorte wie Zwickau, Emden, Neckarsulm, Leipzig und sogar das Porsche-Werk in Stuttgart-Zuffenhausen. Die Schicksale von Komponentenfabriken in Kassel, Braunschweig, Salzgitter oder Chemnitz seien laut des Medienbericht zufolge ungewiss. Ziel sei es, die Rendite, die zuletzt unter drei Prozent lag, wieder anzukurbeln.
Der Konzernbetriebsrat reagiert empört auf die Spekulationen. Ein Sprecher bezeichnete die Berichte als „haltlose Spekulationen“ und rief den Vorstand auf, ihnen entschieden entgegenzutreten. „Denn wir sind hier nicht bei Wunsch-dir-was, sondern bei So-ist-es“, sagte er. Tatsächlich scheint eine Umsetzung unwahrscheinlich: Bis Ende 2030 gilt eine Beschäftigungssicherung, die im Tarifstreit Ende 2024 zwischen Vorstand und IG Metall vereinbart wurde. Betriebsratschefin Daniela Cavallo hatte alle VW-Standorte für sakrosankt erklärt und sich in den Verhandlungen weitgehend durchgesetzt.
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