Als mittelständischer Unternehmer in Hessen kennt Andreas Ritzenhoff die Sorgen der Wirtschaft. Der CDU-Politiker möchte diesen Sorgen nun mehr Gehör verschaffen und kandidiert für den Vorstand der Mittelstandsunion MIT. Bei „Schuler! Fragen, was ist“ erklärt Ritzenhoff, welche politischen Weichenstellungen ihm besonders viele Sorgen bereiten und deutsche Arbeitsplätze riskieren.
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Ritzenhoff, der mit seiner Firma Seidel eine Marktführerschaft im Bereich Aluminium-Erstverpackungen für Pharma und Kosmetik erarbeitet hat, kandidiert für den MIT-Vorsitz, weil er in der aktuellen Führungstruppe einen Interessenkonflikt sieht. „Sie können nicht gleichzeitig Regierung sein und Vertreter des Mittelstandes. Ich finde, das beißt sich. Also entweder das oder das. Das ist so, als würde in einem Unternehmen der Personalchef in Personalunion Betriebsratsvorsitzender sein. So was funktioniert nicht. Wir brauchen eine klare Interessenvertretung für den Mittelstand. Und es ist eben immer wieder so, dass zwischen dem, was der Mittelstand braucht und für richtig hält und dem, was die Regierung unternimmt, gelegentlich eine Diskrepanz herrscht.“ Zum Hintergrund: Aktuell ist Gitta Connemann die MIT-Vorsitzende und parallel als Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium tätig.
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