In einem vielbeachteten und vielzitierten Interview von Thilo Sarrazin mit Tichys Einblick im Januar 2020 sagte der Bestsellerautor: „Die gegenwärtige SPD-Führung ist offenbar teilweise in den Händen fundamental orientierter Muslime, die eine kritische Diskussion des Islam in Deutschland grundsätzlich verhindern wollen.“
Sofort ging ein regelrechter Sturm der Entrüstung durch den linken Blätterwald – aber auch die damals bereits teil-woke Redaktion der BILD konnte das Empörungspipi kaum noch bei sich halten: „Irre Kritik von Thilo Sarrazin!“ So, so. Irre!
In einem allzu obligatorischen „Böse-böse-rechts-rechtsextrem-rassistisch-Hetz“-Beitrag hierzu erinnerte das sehr weit links stehende t-online noch einmal daran, dass der Zentralrat der Juden Sarrazin seinerzeit zur Erscheinung seines Bestsellers „Deutschland schafft sich ab“ den Wechsel von der SPD zur NPD empfohlen hatte. Bevor hier wieder irgendjemand Schnappatmung bekommt: Man darf keinesfalls den Fehler machen, den Zentralrat der Juden, der aus politischen Funktionären besteht, die SPD und Linkspartei nach deren Schnabel echoen, mit jüdischen Otto-Normal-Bürgern per se gleichzusetzen. Diese sehen die Personalien des Zentralrats durchaus kritisch – eine Gemeinsamkeit, die sie übrigens mit sehr vielen Muslimen gegenüber ihrem Zentralrat teilen – und die realistischen Zustände in Deutschland fünf Jahre nach Erscheinen des Interviews mit Sarrazin klar und deutlich. Sogar so klar und deutlich, dass sie schweren Herzens Aliyah gemacht, ihre Zelte in Deutschland abgebrochen und sich für die Auswanderung nach Israel entschlossen haben.
Fünf Jahre liegen nun zwischen diesem TE-Interview mit Sarrazin und heute. Und Deutschland ist nicht mehr willens und nicht mehr in der Lage, seine jüdischen Bürger zu beschützen. Das ist mehr als eine Schande.
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