Seit Montag laufen die Vorverhandlungen für die UN-Klimakonferenz in Bonn. Dazu kommen mehr als 6.500 Fachleute aus 200 Nationen zusammen, wie die Tagesschau berichtet. In den nächsten zwei Wochen soll unter anderem darüber gesprochen werden, wie die Treibhausgasemissionen weiter gesenkt werden können und wie sich die Staaten an die Klimafolgen anpassen könnten. Umweltminister Carsten Schneider begrüßt die Arbeiten.
„Wer heute in Klimaschutz investiert, investiert zugleich in wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Wohlstand“, sagte der Minister laut Pressemitteilung. Auch Deutschland werde seinen Teil beitragen, und zwar „verlässlich, konstruktiv und mit dem klaren Ziel, die internationale Energiewende weiter voranzubringen“. Er forderte die Staatengemeinschaft auf, bei den Themen Elektrifizierung und Ausbau erneuerbarer Energien das Tempo zu erhöhen.
Die Zwischenverhandlungen sollen Ziele für die Klimakonferenz in Antalya im November vorbereiten. Vorgesehen ist auch eine Debatte über die Frage, wie private Investitionen mobilisiert werden können. Zudem soll beraten werden, wie die Vereinbarungen der letzten Klimakonferenz in die Tat umgesetzt werden können, vor allem im Hinblick auf den weltweiten Ausstieg aus fossilen Energien.
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