Die neue Umfrage, die Hermann Binkert auf dem YouTube-Kanal seines Meinungsforschungsinstituts INSA vorgestellt hat, hat es in sich: Abgefragt wurde dabei nicht nur, für wen die Wähler stimmen würden, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, sondern auch, wie sich die Bürger entscheiden würden, wenn es zu Neuwahlen käme und die Union nicht mehr an der Brandmauer gegenüber der AfD festhalten würde.
Verlierer dieser Entscheidung wäre umfragetechnisch zunächst die Union selbst. Nur noch 17,5 Prozent der Wähler würden in diesem Fall noch für die CDU/CSU stimmen. Das entspricht 4,5 Prozentpunkten weniger als in der regulären Sonntagsfrage. Stimmen verlieren würde jedoch auch die AfD. Sie würde nur noch 28 Prozent aller Wähler, also ein Prozent weniger, hinter sich bringen.
Für eine Koalition von AfD und CDU/CSU würde es trotz dieser Stimmverluste dennoch deutlich reichen. Am stärksten zulegen könnte die SPD. Sie käme statt auf zwölf plötzlich auf 14 Prozent. Die Grünen würden auch in diesem Szenario bei 13,5 Prozent verharren und Die Linke um 0,5 Prozentpunkte auf 11 Prozent zulegen.
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