In einer großen Militäroperation hat die Ukraine in der Nacht zum Sonntag mindestens vier strategische russische Luftwaffenstützpunkte angegriffen. Wie der Bild-Journalist Julian Röpcke auf der Plattform X berichtet, wurden die Stützpunkte Belaja, Djagilewo, Olenja und Iwanowo von ukrainischen Drohnen attackiert, die teilweise über Tausende Kilometer hinweg operierten. „Das ist der größte Angriff, der jemals auf Russlands strategische Streitkräfte ausgeführt wurde“, heißt es in dem Beitrag.
Demnach sollen die russischen Stützpunkte bis zu 5000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegen, was die Angriffe einerseits zu einer logistischen Meisterleistung macht, andererseits auch die Gefahr neuer Eskalation birgt: Noch nie hat die Ukraine militärische Stützpunkte so weit um eigenen Staatsgebiet attackiert. Bei den Angriffen sollen mindestens 10 Bomber zerstört worden sein.
Zusätzlich meldeten Augenzeugen Explosionen in Seweromorsk in der Kola-Buch, dem Befehlszentrum der russischen Nordmeer-Flotte und den Standort von Atom-U-Booten. Inwiefern diese im Zusammenhang mit den Drohnenangriffen stehen, ist unklar, sie legen aber nahe, dass die Ukraine ihre Offensive ausweitet und an zahlreichen Orten lanciert, um Russlands militärische Kapazitäten nachhaltig zu schwächen. Auch in Irkutsk unweit des Baikalsees sollen Angriffe stattgefunden haben.
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