Hamsterkäufe kennt man ja: Wenn Verbraucher sich aus Angst vor kommenden Lieferengpässen mit ganz viel Ware eindecken. Donald Trump hat der Wirtschaftswelt ein neues Phänomen geschenkt: Hamsterlager.
Seit Wochen füllen Unternehmen aus Deutschland – und aus dem Rest Europas – ihre Lagerbestände in den USA massiv auf. Die Customs Support Group (CSG) bietet international Zoll-Lösungen an und verrät: „Industrieunternehmen geben an, dass sie seit den 80er-Jahren keine so großen Lagerbestände an Ersatzteilen mehr in den USA gesehen haben.“
Nicht nur Hersteller von LKW-Teilen, von Baukränen und von Baggern verschiffen auf Teufel komm’ raus Ware in die USA und lagern sie dort ein. Auch italienische Feinkost-Produzenten stapeln ihre Edel-Schinken in eilig angemieteten Kühlhallen. „Ein Drittel unserer europäischen US-Exporteure setzt aktuell auf eine Extra-Lagerhaltung in den USA“, berichtet CSG im „Handelsblatt“.
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