Trauer um ermordete Kinder extremistisch? Innenministerium ändert Skandal-Passage nach Apollo News-Bericht

vor etwa 2 Monaten

Trauer um ermordete Kinder extremistisch? Innenministerium ändert Skandal-Passage nach Apollo News-Bericht
Bildquelle: Apollo News

Das Innenministerium in Sachsen-Anhalt will den Landesverfassungsschutzbericht mit Blick auf die AfD überarbeiten lassen. Das bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber Welt. Die Erklärung folgt auf öffentliche Empörung rund um eine Passage, über die Apollo News berichtet hatte.

Der Verfassungsschutz problematisiert in seinem Jahresbericht unter anderem eine Aussage des Co-Fraktionschefs der AfD im Magdeburger Landtag, Oliver Kirchner. Am 6. September 2025 schrieb er auf Facebook: „Lasst uns die ermordeten Kinder, die diese illegale und unkontrollierte Zuwanderung durch die Altparteien zu verantworten hat, niemals vergessen. Es kann jeden in Deutschland treffen, immer und überall!“ Weiter forderte er dazu auf, diejenigen abzuwählen, „an deren Händen das Blut der Opfer klebt und die für diese Zustände verantwortlich sind.“

Diese Aussage hatte das Landesamt für Verfassungsschutz als vermeintlichen Beleg für die „gesichert rechtsextreme“ Einstellung der AfD in Sachsen-Anhalt festgehalten. Der logische Schluss daraus: Wer durch Migranten ermordeten Kindern gedenkt, gerät in den Verdacht des Extremismus.

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