Ab 28. Februar ist es wieder so weit: Muslime begehen den Ramadan. Auch in diesem Jahr werden einige deutsche Städte ihre Innenstädte mit Ramadan-Beleuchtung ausschmücken – finanziert vom Steuerzahler. Neben Frankfurt am Main und Köln soll auch in München zum Ramadan illuminiert werden, nur wenige Wochen nach dem islamistischen Anschlag.
Die Stadt Frankfurt schreibt in einer Pressemitteilung: „Was im letzten Jahr als deutschlandweite Premiere begann, setzt Frankfurt nun fort.“ Am 26. Februar schalteten Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg sowie Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner feierlich die Ramadan-Beleuchtung in der Großen Bockenheimer Straße (Freßgass) ein. „Dort hängen jetzt für die Zeit des Fastenmonats Halbmonde, Sterne und Fanoos-Laternen sowie der Schriftzug ‚Happy Ramadan‘“, heißt es weiter.
Hilime Arslaner sieht in den Laternen ein Zeichen der Toleranz – besonders in einer Zeit, in der die Gesellschaft gespalten erscheine. Es gebe politische Kräfte, die diese Spaltung in zugehörig und nicht zugehörig noch vorantrieben, das sehe sie mit wachsender Sorge, heißt es in der Mitteilung. Auch Latifa Kaddouri vom Frankfurter Koordinierungsrat der Moscheegemeinden betont, dass Ablehnung oft aus Angst vor dem Unbekannten entstehe.
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