Der Stromausfall im Berliner Südwesten nach dem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Kraftwerk Lichterfelde gefährdet Menschenleben – denn er trifft in der Winterkälte auch Alte und chronisch Kranke zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen. Der gezielte Schlag richtet sich gegen 45 000 Haushalte und 2200 Gewerbebetriebe, viele von ihnen bleiben voraussichtlich noch bis Donnerstag ohne Elektroenergie, und damit in vielen Fällen auch ohne Wärme.
Das macht die Frage nach den Tätern um so drängender. Denn hier handelt es sich zweifelsfrei um Terrorismus, und zwar allen bisherigen Erkenntnissen zufolge um linksextremen Terror: Die Polizei stuft das Bekennerschreiben der „Vulkangruppe“ als authentisch ein, die schon für eine ganze Reihe ganz ähnlicher Anschläge verantwortlich zeichnete. Aber gerade deshalb, weil vieles für Linksaußen-Täter spricht, springt bei Grünen, Linkspartei und einem großen Teil der Medien die übliche Vernebelungs- und Beschwichtigungsroutine an, nach dem Motto: Linker Terror? Kann nicht sein.
Das große Ablenkungsmanöver begann mit der ARD-Tagesschau: die öffentlich-rechtliche Hauptnachrichtensendung erwähnte in ihrer Meldung vom 4. Januar mit keinem Wort das Bekennerschreiben der „Vulkan-Gruppe“, obwohl es zu diesem Zeitpunkt schon vorlag.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










