Täglich 80 Messerattacken in Deutschland – Union will ausländische Täter automatisch abschieben

vor etwa 1 Jahr

Täglich 80 Messerattacken in Deutschland – Union will ausländische Täter automatisch abschieben
Bildquelle: Tichys Einblick

Es ist selten, dass ein Politiker einer Regierungspartei im Zusammenhang mit Ausländerkriminalität so eindeutig Klartext spricht wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann. Der dem Bundestag seit 2017 angehörende Abgeordnete aus NRW sagte der „Bild“: „Nehmen wir endlich die Täter statt der Tatmittel ins Visier.“

Henrichmann hat Recht. Denn zu oft wird der ethnisch-kulturelle Hintergrund von Gewalttaten, zumal bei Messerattacken, vertuscht. Der Täter sei ein „Mann“ gewesen, heißt es dann oft genug. Oder noch dürftiger: „Opfer mit Messer am Hals verletzt.“ Wie wenn sich das Messer einfach mal so selbständig gemacht hätte. Immer wieder bekommt man auch zu lesen: „Auto fährt in Menschengruppe und tötet mehrere Marktbesucher.“ Das (autonome?) Auto als Täter? Wie man sich doch in die Tasche lügen kann bzw. wie der Normalbürger im Unklaren bleiben soll.

Auch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ist nicht ganz ehrlich, was den Hintergrund von „Messertätern“ ausmacht. Die PKS tätigt zwar Aussagen zum „Fokus: Gewaltdelikte mit Messer“. Danach wurden im Jahr 2024 in Deutschland 29.014 Straftaten als „Messerangriff“ registriert. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr 2023 von 10,8 Prozent. Anders gerechnet: Pro Tag werden in Deutschland fast genau 80 (!) Messerangriffe verübt. Stündlich also gut drei. Über den ethnisch-kulturellen Hintergrund der Messertäter sagt die PKS allerdings nichts aus. Man kann nur erahnen, dass der von der PKS für alle Straftaten errechnete 41,8-Prozent-Anteil „nichtdeutscher Tatverdächtiger“ auch bei „Messerangriffen“ zutrifft.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel