Staatstreue Medien halten Deutsche für zu dumm

vor 7 Monaten

Staatstreue Medien halten Deutsche für zu dumm
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Süddeutsche Zeitung ist ein staatsaffines Blatt, das die letzten Versuche zur Camouflage ihres grün-etatistischen Weltbildes längst aufgegeben hat. In einem Beitrag des Autors Max Muth liefert sie den Prototypus einer Schmähschrift, getragen von einem durchgehend zynischen Grundton. Die Kernaussage ist schnell formuliert: Die Deutschen sind schlicht zu dumm, um Vermögen zu bilden. Es fehle ihnen an ökonomischem Grundwissen.

Bereits in der Einleitung folgt die routiniert vorgetragene Exkulpation des von der SZ so innig verehrten Staatsapparats. Selbstverständlich trügen weder Politik noch hohe Sozialabgaben Verantwortung für das im internationalen Vergleich geringe Privatvermögen der Deutschen. Die Schuld liegt – wie soll es anders sein – bei den Bürgern selbst. Diese bringen es lediglich auf ein durchschnittliches Vermögen von 107.000 Euro pro Haushalt. Damit liegen sie deutlich hinter europäischen Vergleichsländern wie Belgien mit 242.000 Euro oder Irland mit 194.000 Euro zurück und sind selbst gegenüber Österreich mit 128.000 Euro ins untere Mittelfeld abgerutscht.

Tatsächlich ist es bemerkenswert, dass sich in einem Land mit vergleichsweise hohen realen Einkommen derart geringe Vermögen bilden. Dass die Süddeutsche Zeitung bereits zu Beginn bemüht ist, den Staat aus der Verantwortung zu nehmen, weist allerdings unmissverständlich in seine Richtung – und er trägt Schuld auf mehreren Ebenen.

Mit Blick auf die Aktivitäten von Vater Staat lässt Muth also im Folgenden denselben vermissen: Mit einer Staatsquote von inzwischen über 50 Prozent und klaffenden Defiziten auf allen Ebenen ist der politisch-administrative Apparat zu einem Extraktionsmechanismus mutiert. Steuererhöhungen wie die Neuberechnung der Grundsteuer, die stetige Erhöhung der Sozialabgaben, CO₂-Abgaben, Mautsteigerungen und die unzähligen kleinen Abgabeschritte, die staatsaffine Medien gerne als „soziale Gerechtigkeit“ feiern, treffen nach Ansicht der SZ selbstverständlich nicht die Vermögensbildung der Bürger.

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