Ein Netzwerk aus UN-Menschenrechtsexperten, die Millionensummen von China, Katar und Russland angenommen haben, um diesen Ländern zu nutzen und kritisch über die USA und Israel zu berichten: Das enthüllt die in Genf ansässige Nichtregierungsorganisation „UN Watch“ in einem detaillierten Bericht auf mehr als hundert Seiten.
Der Bericht beleuchtet 13 der 59 sogenannten UN-Sonderberichterstatter des UN-Menschenrechtsrats, die in einem Muster ideologischer Voreingenommenheit und finanzieller Interessenkonflikte gegen zahlreiche ethische Standards verstoßen haben, jedoch durch ihre Immunität als UN-Mandatsträger geschützt werden.
Dem Bericht zufolge soll unter anderem Alena Douhan, eine UN-Sonderberichterstatterin im Bereich der humanitären und rechtlichen Folgen von Sanktionen, umgerechnet 1,1 Millionen Euro an Fördermitteln von China, Russland und Katar erhalten haben. Sie habe in ihren Berichten die wirtschaftliche Notlage im Iran, in Syrien und in Nordkorea primär westlichen Sanktionen zugeschrieben, während sie die Verantwortung autoritärer Regime heruntergespielt habe. Dabei sei sie unter anderem mehrmals nach China, Katar, Kuba, Syrien und Venezuela gereist.
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