In Deutschland leben nicht ganz eine Million Syrer. Nach Angaben der Arbeitsagentur sind davon 685.000 im erwerbsfähigen Alter. Im September 2024 waren, ebenfalls Daten der Arbeitsagentur, nach vorläufigen hochgerechneten Daten davon nur rund 236.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im August 2024 haben aber insgesamt 518.000 syrische Staatsangehörige Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten, darunter 353.000 Personen im erwerbsfähigen Alter und rund 165.000 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Die Quote lag damit bei 54,9 Prozent.
Eingereist sind diese Flüchtlinge unter Angela Merkel, die damals behauptete, diese Flüchtlinge würden nur zeitweise in Deutschland bleiben. Wie alles, war natürlich auch das hinterher nicht so gemeint. Jetzt sind ihre Nachfolger der Meinung, dass man diese Menschen nicht nach Syrien zurückschicken könne, da sie dort nicht menschenwürdig leben könnten und politischer Verfolgung ausgesetzt sein könnten.
Ein Argument, warum Syrer nicht in ihre Heimat zurückkehren könnten, sei die unsichere politische Situation, die nach dem durch den Westen forcierten Regimewechsel entstanden ist. Das trifft für Christen und andere Minderheiten in jedem Fall zu. Gerade Christen sind unter dem Regime des Ex-Islamisten Al-Sharaa Pogromen von unvorstellbarer Grausamkeit ausgesetzt. Diese Gruppen, die tatsächlich Schutz benötigen würden, sind aber nicht diejenigen, um die sich diese Bundesregierung sorgt. Sie sorgt sich um diejenigen, die das neue islamistische Regime – auf Deutschlands Straßen – feiern. Wie sehr diese syrische Diaspora in der Mehrheit den islamistschen Zielen der neuen Regierung sympathisiert, wurde jetzt bei ihren, perfekt organisierten, Begrüßungsaufmärschen deutlich.
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