Das Land scheint inzwischen egal zu sein, solange es nur zum westlichen Kulturkreis gehört. Nun traf es also Sydney, die australische Metropole am südlichen Meer. Am Bondi Beach feierten 2000 Juden bei bestem Sommerwetter das Chanukka-Fest oder Lichterfest, das sich über acht Tage im Dezember zieht. Es ist einer der beliebtesten Strände Sydneys. Auch die umliegenden Cafés sind an diesem späten Sonntagnachmittag gut besucht. Später sieht man unzählige Polizei- und Rettungswagen, die am Strand aufgereiht sind. Darum herum scheint das normale Leben weiterzugehen. Aber was kurz zuvor geschah, war alles andere als gewöhnlich. Zumindest möchte man das hoffen. Die Bilder wirken surreal und aktualisieren genau dadurch die Eindrücke und Erinnerungen, die der 7. Oktober 2023 produziert hat.
Auf einem Video strömen tausende Menschen weg von einem Strand, manche gefasst, andere geduckt. Im Hintergrund hört man noch die gedämpften Schüsse, welche die Gäste der umliegenden Cafés zunächst für Feuerwerk hielten. Viele strömten vom Strand unmittelbar in die Cafés und suchten dort Schutz und Deckung.
Mindestens elf Opfer wurden erschossen. Hörbar waren 50 oder 60 Schüsse. Derzeit gibt es zwei Tatverdächtige, von denen einer festgenommen wurde und in kritischem Zustand sein soll; der andere gilt als tot. Einer der Täter wurde als der 24-jährige Naveed Akram identifiziert und soll pakistanischer Herkunft sein, wohnhaft im Vorort Bonnyrigg.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










