Erstmals haben Forscher nachgewiesen, was viele Menschen erlebt haben – bei sich selbst oder bei Bekannten: einen Zusammenhang zwischen spätem Ruhestand und kognitiven Fähigkeiten. Wie die Welt berichtet, haben drei Forscher von der University of California, Irvine, nun erstmals nachgewiesen, warum es gut sein kann, den Ruhestand aufzuschieben: Er hält geistig fit.
Die Untersuchung trägt den Titel „Does Employment Slow Cognitive Decline?“ („Verlangsamt Arbeit den kognitiven Abbau?“). Sie zeigt, dass der längere Verbleib im Arbeitsleben ein ursächlicher Grund dafür ist, dass der kognitive Abbau bei älteren Menschen langsamer voranschreitet. Was wenig überraschend klingt, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Jetzt aber schon.
Wenn Menschen aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen weniger arbeiten oder ihren Job verlieren, verschlechtert sich ihre kognitive Leistungsfähigkeit messbar schneller. Umgekehrt deutet das darauf hin, dass Erwerbstätigkeit den Abbau verlangsamt. „Wir finden deutliche Rückgänge der kognitiven Fähigkeiten infolge negativer Arbeitsschocks“, heißt es in der Studie. „Die Effekte konzentrieren sich auf Männer im Alter von 51 bis 64 Jahren“, so die Autoren. Bei ihnen scheint Arbeit besonders stark dazu beizutragen, geistig aktiv zu bleiben.
🔴 LIVESTREAM von OE24.TV










