Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Yasmin Fahimi, hat im Gespräch mit dem RND angekündigt, ein Konzept für eine betriebliche Altersvorsorge vorzustellen, die für alle verpflichtend sein soll. Als Tarifvertragsparteien sollen dabei die Gewerkschaften dienen. Finanziert werden soll die verpflichtende betriebliche Altersvorsorge zumindest teilweise von den Arbeitgebern. Nähere Details will der DGB Ende des Monats vorstellen.
„Wir stehen als Gewerkschaften bereit, das kollektiv für alle Beschäftigten zu regeln, und zwar auf der Basis von Tarifverträgen. Und bei jenen Unternehmen, die nicht tarifgebunden sind, wäre denkbar, die Beschäftigten unter bestimmten Bedingungen niederschwellig in die bestehenden Modelle aufzunehmen“, so Fahimi. Ihren Zahlen zufolge haben 20 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland keine betriebliche Altersvorsorge, was überwiegend daran liege, dass ihre Arbeitsverträge keinem Tarifvertrag unterliegen.
„Die betriebliche Altersvorsorge darf nicht einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer gehen“, sagte Fahimi. „Deswegen würde es auch nichts nützen, die Beschäftigten dazu einseitig zu verpflichten und sie in die Arme der Versicherungswirtschaft zu treiben“, warnt Fahimi vor den Möglichkeiten, privat vorzusorgen.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










