Am Dienstag war bei der Pressekonferenz der Linken-Fraktion im Bundestag vor der gemeinsamen Fraktionssitzung der Sprecher der linksradikalen Blockade-Initiative „Widersetzen“, Suraj Mailitafi, zu Gast. Der Aktivist durfte dabei eine Stellungnahme verlesen. Seine Initiative will in wenigen Wochen den Parteitag der AfD in Erfurt verhindern.
Mailitafi betonte, dass man ein „Zeichen gegen das faschistische Kadertreffen“ setzen wolle – man wolle sich dem mit dem „Körper“ entgegenstellen. Weiter behauptete er, ohne Belege, dass die AfD, falls sie an die Regierung kommen würde, eine Gefahr für Schwarze, „Queere“, Juden und Muslime sei. Außerdem meinte der selbsternannte Antifaschist: „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.“
An anderer Stelle beklagte Mailitafi die vermeintlich „massive Polizeigewalt“ bei der letzten Blockadeaktion seiner Initiative: Bei der Gründungsveranstaltung der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Gießen beteiligten sich Tausende an der Blockade der Zufahrten nach Gießen – es kam am Rande auch zu Ausschreitungen (mehr dazu hier). Nun will man die Blockade, die damals den Start der Veranstaltung um über zwei Stunden verzögerte, in noch größerer Form wiederholen.
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