Was wäre Deutschland schon ohne Robert Habeck? – Ein aufschlussreiches „Spiegel“-Interview

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Was wäre Deutschland schon ohne Robert Habeck? – Ein aufschlussreiches „Spiegel“-Interview
Bildquelle: Tichys Einblick

Täglich wird offenbarer, dass die Demokratie, wenn sie den Machterhalt der neuen Aristokratie von Neu-Versailles in Berlin-Mitte stört, eingeschränkt wird, und wenn sie weiterhin stört, einfach abgeschafft werden könnte. Wenn das Volk nicht folgen will, soll es schweigen. Die Leichtfertigkeit, mit der darüber gesprochen wird, muss die Alarmsignale eines jeden Demokraten schrillen lassen. Schließlich hat man, meinen die Herrschenden, die Demokratie vor ihren Feinden zu schützen, und der Feind der Demokratie ist für die neuen Eigentümer der Demokratie der Demos, das Volk.

Aus Sicht der stramm Habeck-Gläubigen ist es völlig undemokratisch, wenn das Volk einfach so eine Regierung wählt. Robert Habeck sagt es deutlich, neulich wieder in seinem Wahlkampfblättchen Spiegel, das von 2019 bis 2021 rund 2,3 Millionen Dollar von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) bekam, und zwar für Texte im grünen Sinne zu Themen wie Migration, Klimawandel, soziale Ungleichheiten: „Finger weg von unserer Demokratie“. Unklar bleibt allerdings, ob Habeck im Pluralis Majestatis sprach und der Spiegel nur Habecks Drohung falsch geschrieben hat und da eigentlich hätte stehen müssen: Finger weg von Unserer Demokratie – und damit Seine Untertanen meinte – oder ob mit „unser“ die grüne Kaste ganz allgemein gemeint war.

Analysiert man das Interview linguistisch, entsteht das Bild eines Narzissten, der selbst seine frenetischsten Fans in der Bewunderung für Robert Habeck weit übertrifft, dessen Herrschaftsanspruch total ist und der in einer eigenen Welt lebt, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat. Deshalb müssen auch alle Nachrichten aus der Wirklichkeit kriminalisiert werden. Der Mann scheint Orwells Roman „1984“, zu dem er einmal ein Vorwort schrieb, von dem nur der Dilettantismus im Umgang mit literarischen Texten bemerkenswert ist, und die Parabel „Farm der Tiere“ als Gebrauchsanweisung missverstanden zu haben.

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